Börner V5 Gemüsehobel in der Fabe Grün

Börner V5 Gemüsehobel in der Fabe Grün

Jeder hat ein Lieblingsgerät in seiner Küche stehen. Ob elektrisch oder nicht, dieses Gerät kann so ziemlich alles, was in der Küche an Arbeiten zu erledigen ist. Bei mir ist es ein Gemüsehobel aus dem Hause Börner.

Vor ca. 20 Jahren wurde ich das erste Mal auf dieses Unternehmen aufmersam. Ich schlenderte über einen Wochenmarkt in Rostock. Dort stand ein Händler, der die Produkte vertrieb. Gespannt sah ich zu, wie er in Windeseile seine Zwiebeln in hauchdünne Scheiben schnitt. Das war so schnell, so schnell kann keiner weinen. Aber auch Kartoffeln brachte er in Pommes-Frittes-Format und die Möhren wurden ebenso filigran in Julienne-Streifen gehobelt. Ich war überzeugt. Der damalige Preis 25,00 DM. Eine Investition in mein allererstes Küchengerät.

Der Selbstversuch

Das neue Küchengerät wurde auf Herz und Nieren geprüft. Es gab alle möglichen Varianten von Salat, so viel, dass ich nachts nur noch von Salat träumte. Aber auch andere Gemüsesorten wie Sellerie und Porree mussten daran glauben und mit dem Hobel Bekanntschaft machen.

Qualität made in Germany

Das Produkt warb damit, in Deutschland hergestellt worden zu sein. Die Verarbeitung ist sehr ordentlich und hochwertig. Dieses zeigt sich auch am Schnittergebnis. Das Geheimnis scheint die Anordnung der V-förmigen Schneidemesser zu sein.

20 Jahre erfolgreiches Schneiden

Mittlerweile sind 20 Jahre vergangen und unzählige Berge von Obst und Gemüse mit dem Hobel verarbeitet. Da mag man glauben, der kann nicht mehr scharf sein, ist er aber doch! Noch immer schneidet er präzise alles was sich ihm in den Weg stellt.

Neu gegen Alt

Es ergab sich, dass ein Familienmitglied ebenso nach diesem Hobel Ausschau hielt und ich anbot, meinen abzugeben, auch wenn ich es ungern tue. Aber die neuen Modelle haben es mir angetan, auch die Farben sind sehr ansprechend. So tue ich ein gutes Werk und habe Platz für Neues. 🙂

V5 PowerLine

Der V5 PowerLine von Börner ist nun mein neuer Begleiter, wenn es um das Schneiden von Gemüse und Obst geht. Das Design ist ansprechend. Aber das ist für mich eher Nebensache, die Funktionalität ist entscheidend. Auffallend ist die Verbesserung der Kindersicherung. Die war bei meinem Vorgänger schon optimal gelöst mit dem separatem Einschub, welcher als Aufbewahrungsbox dienste. Beim V5 PowerLine ist es die Schneidplatte für Scheiben, welche selbst durch verstellbare Höhe zum Kinderschutz beiträgt. Somit gibt es keine Verletzungsgefahr.

Auf eine lange Partnerschaft?

Ich freue mich, wenn auch die Neuanschaffung des V5 PowerLine mich wieder so lange begleiten würde, wie das Vorgängermodell. Es ist ein Produkt, welches unerlässlich in meiner Küche ist.

Update vom 24.07.2016

Fast auf den Tag genau, ein Jahr, habe ich den V5-Hobel im Einsatz. Dabei muss ich immer wieder feststellen, dass die Arretierung der Einsatzscheiben im Gegensatz zum V3-Hobel nicht so gut gelöst ist. Beim V3-Hobel rasten die Einsatzschreiben hörbar mit einem „Klick“ ein. Im Gegensatz zum V5-PowerLine. Hier wird die Arretierung mittels eines an der linken Seite befindlichen Knopfes vorgenommen. Ein hörbares „Klicken“ gibt es nicht. Die Einsätze wirken nicht wirklich fest, sodass immer nochmal nachgeprüft werden muss, ob die gewählte Einstellung auch wirklich getroffen wurde.

Beim Schneiden von festen Gemüsesorten wie Kürbis oder Zucchini kann das sehr gefährlich sein, weil die Einsatzscheiben schnell rausfallen können. Hier muss dringend nachgebessert werden, um mehr Sicherheit zu gewährleisten.

Der Haltegriff am oberen Ende wirkt für mich sehr klobig, auch wenn er ergonomisch geformt ist. Besser fände ich eine Art Griffmulde, wo ich von unten mit den Händen reingreifen kann, um den Hobel zu halten.

Auch die Aufbewahrungsbox für die Einsätze des V5-PowerLine, welche an der Rückseite des Hobels mittels Einrastung befestigt werden, sind in der Praxis nur bedingt nutzbar. Das Einrasten der Aufbewahrungsbox, welche zugleich als Standfuß für den Hobel selbst gilt, ist eine Fummelarbeit. Das muss auch hier besser gelöst werden, denn in der Praxis muss das schnell gehen ohne lange Umwege.

Mein Fazit – Der Hobel ist gut angedacht, aber nicht zu Ende gedacht. Ich würde mir wünschen, dass die Entwickler meine Hinweise in die Konstruktion aufnehmen, um den Hobel noch besser zu machen. So habe ich wieder einen Rückschritt gemacht und bin zum V3-Hobel zurückgekehrt. Er hat mich 20 Jahre begleitet und wird mich auch noch weiter begleiten.

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Jeder hat ein Lieblingsgerät in seiner Küche stehen. Ob elektrisch oder nicht, dieses Gerät kann so ziemlich alles, was in der Küche an Arbeiten zu erledigen ist. Bei mir ist es ein Gemüsehobel aus dem Hause Börner. Vor ca. 20 Jahren wurde ich das erste Mal auf dieses Unternehmen...