Ich habe mich sehr gefreut, als die Anfrage für ein Intervie von German Food Blogs kam. In diesem gebe ich Einblicke aus meiner Kochwelt.

Name deines Foodblogs

Küchenschnack

Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!

Moin, ich bin Frank Stachowitz aus Dresden und 40 Jahre alt. Geboren bin ich in Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Doch irgendwie zog es mich nach Sachsen.
Als Inhaber einer Medienagentur habe ich mit schönen Dingen zu tun, auch wenn es nur digital ist. Seit früher Kindheit habe ich auch eine große Affinität zu guten Lebensmitteln, da lag es nur nahe, auch irgendwann mal einen Blog zu haben. Hobbys sind neben Kochen auch Schlagzeugspielen oder die Natur genießen.

Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?

Ich mag kein Schieschie, die Einfachheit meiner Gerichte sind auch mein Alleinstellungsmerkmal. Ich brauche nicht viele Zutaten, um etwas Leckeres auf den Teller zu bringen.

Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?

Ich wollte nicht nur im eigenen Saft schmoren, sondern mich mit Anderen austauschen. Wie kann ich das besser, als über einen Blog. Essen ist ein Grundbedürfnis. Also sind wir doch immer auf der Suche nach neuen Leckereien – und die gibt es nun mal im Internet auf Foodblogs.

Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?

Meine Mutter hat den Grundstein gelegt, sie ist ausgebildete Köchin. So habe ich nicht nur die Töpfe ausgeleckt, sondern auch schnell Interesse an Lebensmitteln und deren Zubereitung gezeigt.

Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?

Vom Büro aus, hier habe ich die besten Bedingungen.

Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?

Ja, ganz klar Konjaknudeln. Das ist so ein Zeug, das geht für mich überhaupt nicht. Meine Frau liebt dieses Zeug.

Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?

Knoblauch geht für mich immer, nur die Mitmenschen sehen das oft anders.

Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?

Ganz klar Frankreich. Es ist immer noch das Land mit der besten Kulinarik. Aber auch Deutschland hat viel zu bieten, ob der Norden oder Süden.

Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?

Nein… zumindest ist sie mir nicht bewusst.

Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?

Meine Küchenmesser. Sie sind mein Handwerkszeug. Das Messer darf auch schon mal ordentlich was kosten.

Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?

Ich habe viele Quellen, zum einen sind es Restaurantbesuche oder auch Kochbücher. Aber auch andere Foodblogs regen meine Sinne an.

Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?

Das willst du nicht sehen. Wie in vielen Küchen, chaotisch. Ich räume danach auch alleine alles wieder auf.

Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?

Es ist der Gemüsehobel der Firma Börner. Er ist mein Garant, für perfekte Julienne oder alles was sich damit schneiden lässt.

Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?

Klar, ich habe auch schon mal was verhauen. Wenn es daneben ging, kommt es nicht in den Blog. Dann bin ich zwar enttäuscht, aber ich nehme einen neuen Anlauf, um es perfekt zu machen.

Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?

Das Verkosten ist für mich wichtig. Aber auch die Zwischenschritte zum Ziel sind schon spannend. Leider ist die Verkostung immer schnell vorbei.

Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?

Die Zeit ist schnelllebig geworden und die Lebensmittelindustrie hat einen großen Anteil daran, dass wir Lebensmittel nicht mehr wertschätzen. Da nützen auch keine hochgestylten Kochsendungen, um ein Bild zu vermitteln, was es so nicht gibt. Wir sollten uns wieder bewusst machen, was es heißt ein gutes Stück Fleisch auf dem Teller zu haben. Foodblogger tun ein Vielfaches dafür, um das wieder in den Fokus zu rücken.

Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?

Hm, schwere Frage. Ich versuche eine gute Mischung zu haben. Bisher gibt es wenige Bilder von mir im Blog, was sich sicherlich ändern wird. Zu viel Privates möchte ich aber nicht preisgeben – es heißt ja privat und nicht öffentlich.

Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?

Ja, ich habe Zeiten, da will ich diesen Technikkram nicht sehen. Mein Job bringt es mit sich, dass ich fast immer und überall online bin. Privat brauche ich das nicht. Ich kann auch gut ohne leben.

Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?

Es ist schön, wenn ich wahrgenommen werde, freue mich über jeden neuen Leser. Aber Egotripping will ich nicht betreiben.

Bloggst du für dich oder für die Welt?

Ich will Gedanken anstoßen und Menschen dazu bewegen, dem Lebensmittel mehr Wertschätzung zu teil werden zu lassen.

Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?

Ich schätze Aileen Kapitza von Minzgruen sehr. Sie ist eine Bloggerin, die vegan kocht.

Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen

Oh, Musik läuft bei mir eigentlich immer, ich bin ein Radiomensch. Ob Rock, Pop oder auch mal Schlager, egal – Hauptsache es dudelt im Hintergrund.

Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?

Oh, das sind viele. Am liebsten mal mit Tim Mälzer. Er ist genauso wie ich, ein Nordlicht. Seine Art gefällt mir sehr.

Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?

Ganz klar Jamie Oliver 15 Minuten Küche.

Wie groß ist deine Küche?

Ehrlich gesagt, ich habs noch nicht ausgemessen. Aber ich habe gut Platz und alles ist verstaut.

Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?

Sie sollte ehrlich sein. Hochtrabendes ist nicht mein Ding. Die Geschichte muss mich mitreißen und begeistern.

Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?

Wenn ich nicht Medienunternehmer geworden wäre, dann sicherlich Koch. Ansonsten ist alles perfekt, auch das Blog.

Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Minzgruen
2. Die Landfrau
3. Experimente aus meiner Küche

> Kochbuch:
1. Alles Soljanka oder was?
2. Jamies 15 Minuten Küche
3. Irgendein Buch von Johann Lafer

> Musikalbum:
1. Stefan Gwildig – Lets did it
2. Bee Gees – One Night only
3. Elton John – Love Songs

> Kochutensilie:
1. Kochmesser
2. Pfanne
3. Kochlöffel

• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Bier

• Süß oder Herzhaft?
> beides

• Hauptgang oder Dessert?
> Dessert

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Night Owl

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ordnungsfanatiker

• Kaffee oder Tee?
> Kaffee – literweise

• Lieblings…:
> …messer: vom WMF Grand Class Series
> …gewürz: Räucherpaprika von San Marco Gewürze
> …koch: Tim Mälzer
> …kochzeit/tag: früher Abend
> …rezept: Bratkartoffeln mit Sülze und Remoulade

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Ich habe mich sehr gefreut, als die Anfrage für ein Intervie von German Food Blogs kam. In diesem gebe ich Einblicke aus meiner Kochwelt. Name deines Foodblogs Küchenschnack Foodblogs: 1. Minzgruen 2. Die Landfrau 3. Experimente aus meiner Küche > Kochbuch: 1. Alles Soljanka oder was? 2. Jamies 15 Minuten Küche 3. Irgendein Buch von Johann Lafer >...