Leckeres aus der Vorratskammer:
Nudel-Zucchini-Salat mit dicken Bohnen

Dieser Blogbeitrag widmet sich dem Thema Lebensmittelvorrat und was sich aus den Zutaten Leckeres kochen lässt. Vorratshaltung ist ein Thema, das bei dem einen oder anderen wenig Beachtung findet, dabei ist diese sehr wichtig. Sie dient nicht nur dazu, Lebensmittel auf Vorrat zu Hause zu haben, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, vielmehr ist es auch ein Warenkorb, der mal schnell aus der Not eine Tugend macht, wenn z.B. unerwartet Gäste kommen und man etwas Schmackhaftes auf den Teller zaubern muss. Welche Vorräte jeder zu Hause haben sollte, kann als Empfehlung auf der Seite des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft nachgelesen werden. Dort gibt es auch einen Vorratskalkulator.

Eine Grundausstattung an Vorräten

Ich habe in meiner Küche immer einen Kleinvorrat an Lebensmitteln. Das sind zum Beispiel Konserven aller Art. Was bei mir nie fehlen darf, ist Tomatenmark. Es passt zu so vielen leckeren Gerichten. Aber auch frisches Obst oder Gemüse. Dabei spielen die Haltbarkeitsdaten immer eine wichtige Rolle.

Wenn es mal schnell gehen muss

Mein Vorrat dient aber auch dazu, um Gäste schnell zu bekochen, wenn sie unangemeldet vor der Tür stehen. Da habe ich nicht viel Zeit zu überlegen, was es Leckeres zu Essen geben könnte, da ist Improvisation gefragt.

Koch-Challenge mit Foodbloggern aus Sachsen

Um das Thema Lebensmittelvorrat in den Blickwinkel der Menschen zu rücken, startet das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft eine Kampagne zu diesem Thema. Als Foodblogger darf ich an dieser Kampagne teilnehmen zusammen mit drei weiteren Foodbloggerinnen.

Eigens für diese Kampagne bekam ich eine Zutatenliste, die eine Grundversorgung an Lebensmitteln für mindestens 10 Tage gewährleistet. Aus dieser Liste konnte ich mir Zutaten auswählen. Um die Sache noch spannender zu machen, bekamen alle Foodblogger ein Szenario vorgeschieben, zu dem ein Rezept entwickelt werden musste. Neben der Rezeptentwicklung und dem Live-Kochen in einer Kochschule in Leipzig wurde das Projekt auch durch Filmarbeiten begleitet, damit du als Leser meines Blogs auch genau die einzelnen Schritte meines Rezepts nachvollziehen kannst.

Meine Szenario war realitätsnah…

Denn die Aufgabe lautete: “Du kommst aus dem Urlaub nach Hause, allerdings dauerte die Rückreise etwas länger. Die Supermärkte haben schon geschlossen. Du hast Hunger, aber dir stehen nur die Zutaten aus der Vorratskammer und dem Garten zur Verfügung.”

Tatsächlich ist das auch so eingetreten. Kurz vor dem Termin für den Videodreh zu diesem Projekt kam ich wirklich aus dem Urlaub und musste mir schnell was überlegen. Da war gutes Improvisationstalent gefragt. Ein kurzer Blick in die Vorratskammer und es konnte losgehen. 

Kochen in einer Leipziger Kochschule

Um für alle Foodblogger gleiche Bedingungen zu schaffen, musste das Rezept live in einer Leipziger Kochschule gekocht werden. Im ersten Teil der Challenge durfte ich gemeinsam mit Anja Hesse-Grunert kochen. Den zweiten Teil durften dann Susanne Punte und Antje Braga bestreiten.

Mein Rezept für diese Challenge

Für diese Challenge habe ich mir ein Pasta-Gericht überlegt. Es ist einfach, schnell in der Zubereitung und köstlich lecker. Die Zutaten sollten eigentlich in jedem Haushalt zu finden sein. Die einzige Ausnahme sind vielleicht die dicken Bohnen, aber auch diese sind im Supermarkt zu bekommen, sowohl im Glas als auch aus der Tiefkühltruhe.

Nudel-Zucchini-Salat mit dicken Bohnen

Zutaten für 4 Personen
400g Riesaer Nudeln
1 mittelgroße Zucchini
400g Kirschtomaten
400g dicke Bohnen im Glas
1 Knackwurst, wahlweise geht auch Rauchwurst
30g Haselnüsse, gehackt
2 Scheiben Pumpernickel
1 mittelgroße rote Zwiebel
Salz, Pfeffer, Olivenöl, Zitronensaft, Honig

So wird es gemacht

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Anschließend abgießen, aber nicht mit kaltem Wasser abschrecken.
Die Tomaten waschen und halbieren. Zucchini und die Knackwurst in Scheiben schneiden. Zwiebeln fein würfeln. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und anschließend beiseite stellen. Zucchini und die Knackwurst in einer Pfanne mit den fein gehackten  Zwiebeln mit wenig Fett anbraten. Die Bohnen aus dem Glas in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser leicht abspülen, gut abtropfen lassen. Pumpernickel in einer trockenen Pfanne ohne Fett anrösten, dabei aufpassen, dass nichts anbrennt. Von beiden Seiten mindestens 2 Minuten rösten.

Aus Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und dem Honig ein Dressing herstellen. Zum Schluss alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Dressing anmachen.

Das erste Mal vor einer Kamera stehen

Ich muss zugeben, ich bin ein Kochshow-Junkie, kenne jede Sendezeit und Sendung fast im Schlaf. Das ich aber selbst mal so ein Erlebnis haben werde, war nur ein Traum. Neben professioneller Maske und Vertonung durch den Tonmann, hieß es dann “Klappe die 1te, wir drehen”. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, aber zugleich auch ein sehr schönes. Ich hatte sichtlich Spaß an der Sache, würde es gern wieder mal machen. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Gleichfalls konnte ich hinter die Kulissen blicken und sehen, welcher Aufwand betrieben werden muss, um solche “Sendungen” zu produzieren.

Und hier ist der Clip zum Rezept

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Behind-the-Scene

Spannend ist nicht nur das fertige Produkt im Bewegtbild, sondern auch das, was wärend der Produktion so passiert. Hier ein paar Bilder :-)




Foto-Credit: Genese-Werbeagentur, Magdeburg

Ist das Thema Vorrat bei dir präsent? Hast du eine Grundausstattung von Lebensmittelvorräten zu Hause? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Deine Stimme zählt!

Unter den Foodbloggern wird ein toller Preis verlost. Mit deiner Hilfe kannst du dazu beitragen, dass mein Rezept diesen Preis gewinnt. Also klick auf den Link zur Abstimmungswebsite und gib meinem Rezept deine Stimme. Ich bedanke mich schon einmal im Voraus bei dir für die Unterstützung.

Hinweis zur Transparenz
Dieser Beitrag mit dem vorgestellten Rezept ist in Zusammenarbeit mit dem Sächsischem Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft entstanden. Für die Zusammenarbeit habe ich ein Honorar erhalten. Entlohnt wird mein Wissen für die Rezeptentwicklung und die Reichweite in den sozialen Medien, sowie die bereitgestellten Fotoaufnahmen. Davon ausgenommen ist aber meine eigene Meinung als Foodblogger, die ist nicht käuflich zu erwerben :- )